Gesucht: Kressbronns Senior oder Seniorin 2013

kressbronn
Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 4. Dezember 2012

von Roland Weiß

Gespannt auf die Resonanz:
Petra Henkel und Grit Zimmermann hoffen auf viele Vorschläge für die Wahl zum Kressbronner Senior 2013 (gerne auch zur Seniorin).Kressbronn „Ehrenamt hat viele Gesichter” – so haben Petra Henkel und Grit Zimmermann vom BürgerKontakt eine Idee überschrieben, die Charme besitzt: Gesucht wird von ihnen und ihren Mitstreitern
„die Kressbronner Seniorin, der Kressbronner Senior 2013″.

Die Vorbereitung steht, jetzt müssen die Kressbronner nur noch mitmachen – nämlich ihre „Favoriten” unter den ehrenamtlich Tätigen vorschlagen, so dass die Jury tatsächlich eine Wahl hat. Die setzt sich zusammen aus den Vertretern der evangelischen Kirche, von Gemeinde und Seniorenrat sowie von Seglern und Tennisclub – ein Netzwerk, das auch bei der Auswahl der Kriterien bereits mitgewirkt hatte.

Und natürlich sind die beiden Damen vom BürgerKontakt mit im Boot, die schließlich ja auch die Idee hatten. „Wir wollten etwas Neues machen”, wissen sie darum, wie wichtig es ist, sich immer wieder (mit Aktionen) in Erinnerung zu bringen. Was sich anno 2013 in besonderer Weise anbietet, fördert der BürgerKontakt dann doch seit 15 Jahren bürgerschaftliches Engagement.

Wird dies am 28. Januar gesondert gefeiert (inklusive Urkunde durch die ARBES, die landesweite Arbeitsgemeinschaft des Bürgerschaftlichen Engagements), so ist auch für die Preisverleihung von „Gesucht wird” ein Termin anberaumt: Den passenden Rahmen soll im Mai 2013 ein Seniorennachmittag bieten, der anlässlich der Einweihung der neuen Festhalle über die Bühne geht.

Bis 31. Januar können die Flyer-Vordrucke ausgefüllt im BürgerKontakt abgegeben werden. Voraussetzungen für den Vorschlag sind: Die Seniorin oder der Senior 2013 müssen seit mindestens zwei Jahren ehrenamtlich in Kressbronn tätig sein, muss dem dritten Lebensabschnitt (60 plus) angehören und bisher keine Ehrungen erhalten haben. Zudem soll er/sie nicht im Rampenlicht stehen, sondern eher zur Gattung „stille Helfer im Hintergrund” zugehörig sein.

Und: Sich selbst zu bewerben, ist nicht möglich. Anonyme Vorschläge können nicht bewertet werden. Selbstverständlich werden die Daten vertraulich behandelt.

„Unser Ziel ist es, die ehrenamtliche Arbeit und die Menschen dahinter aufzuwerten”, sagen Petra Henkel und Grit Zimmermann. Stolz können sie auf das eigenständig gestaltete Flyer-Titelblatt sein. Wer sich davon selbst ein Bild machen will: Die Flyer liegen ab sofort bei Tourist-Info, BürgerKontakt, Rathaus, Bücherei, Kirchen und mehreren Geschäften aus.